GoldafterEuproctis chrysorrhoea
Goldafter haben ihren Namen durch den goldgelben Haarbüschel am Körperende erhalten. Auf dem Foto ist ein männlicher Falter zu sehen, den man gut an den stark kammförmigen Fühlern erkennen kann. Die Art profitiert offenkundig vom Klimawandel, denn als wäremliebende Art konnte sie in den letzten jahren ihr Vorkommensgebiet beträchtlich erweitern. So kam sie flächendeckend in Ost- und Nordsachsen vor, und wird seit den 2010er Jahren mit zunehmender Häufigkeit in den submontanen Lagen des Erzgebirges beobachtet. Die Raupen ernähren sich von vielen verschiedenen Laubbaumarten, bevorzugen aber Obstgehölze. Die Falter fliegen von Ende Juni bis Anfang August..
Aufgenommen am10.07.2026 von Uwe Kaettniß im Luchsbachtal, Pöhla.